
Über 1800 Camps im Alpenraum
Ob Deutschland, Schweiz, Österreich oder Italien - mit über 1600 Angeboten im Alpenraum findest du hier den perfekten Spot für deine nächste Auszeit in der Natur und kannst diesen direkt online buchen.
Top-Camps in den Alpen
Frische Luft, Natur und Ruhe
Mit der Fusion von Nomady und MyCabin hat sich unser Angebot verdoppelt und so erwarten dich nun über 1800 Camps auf unserer Plattform. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig: eine einfache Wiese, ein Stellplatz neben einem Bach, ein großer Garten, eine rustikale Hütte oder ein abgeschiedenes Plätzchen im Wald. Bist du besonders abenteuerlustig? Dann findest du auch Angebote für Übernachtungen im Bauwagen, einer Scheune oder im Bett unter freiem Himmel. Eines ist garantiert: Das werden Erlebnisse für die Ewigkeit.

Das macht Nomady aus
Es sind mehr als nur Stellplätze. Das Übernachten auf den mit Liebe gepflegten Plätzen von privaten Gastgebenden öffnet die Tür zu unvergesslichen Erlebnissen und Abenteuern. Tauche ein in die Natur rund um dein Camp und lass den Alltag hinter dir. Genieße die Ruhe direkt vor der Camper-Tür oder zieh los, sei es mit den Wanderschuhen über aussichtsreiche Pfade, mit dem Bike dem regionalen Fluss entlang oder mit dem Körbchen auf die Suche nach wildem Bärlauch oder Pilzen. Das passende Angebot lässt sich für jeden finden.

Wanderungen im Alpenraum: von schweren Fernrouten bis zu leichten Tagestouren
Der Alpenraum bietet Wanderungen für sehr unterschiedliche Erfahrungslevel: von anspruchsvollen Alpenüberquerungen über klassische Höhenwege bis zu einfachen Rundwegen an bekannten Bergseen. Wichtig ist, die Schwierigkeit realistisch einzuschätzen: Einige Routen verlangen alpine Erfahrung, Trittsicherheit und mehrere Tage Kondition, während andere auch als Tagesausflug oder Einstieg ins Bergwandern geeignet sind.
Anspruchsvolle Fernwanderungen und alpine Klassiker
Walker’s Haute Route: Chamonix nach Zermatt
Die Walker’s Haute Route gehört zu den anspruchsvollsten klassischen Fernwanderungen der Alpen. Sie führt von Chamonix am Mont-Blanc-Massiv nach Zermatt mit Blick auf das Matterhorn. Die Route verläuft durch hochalpine Landschaften, über Pässe, Täler und Etappen mit langen Auf- und Abstiegen.
Die Tour ist technisch und konditionell deutlich anspruchsvoller als viele andere Weitwanderwege. Je nach Variante werden rund 12 Tage, über 200 Kilometer und mehr als 15.000 Höhenmeter im Aufstieg angegeben; die Schwierigkeit wird unter anderem mit T4 / schwer bewertet. Sie eignet sich daher für erfahrene Bergwander:innen mit sehr guter Kondition, Trittsicherheit und alpiner Vorbereitung.
München–Venedig: Der Traumpfad über die Alpen
Der Traumpfad München–Venedig ist eine der großen Alpenrouten und eher ein Langzeitprojekt als eine klassische Hüttentour. Die Route startet in München, führt durch die Bayerischen Voralpen, das Karwendel, die Zentralalpen und die Dolomiten bis nach Venedig.
Klassisch wird der Weg in etwa 29 bis 30 Tagesetappen begangen. Die Schwierigkeit liegt weniger in einzelnen extrem technischen Passagen als in der Länge, der Ausdauerbelastung und der konstanten Etappenplanung. Teilweise sind lange Tagesetappen mit 8 bis 10 Stunden Gehzeit und bis zu 1.600 Höhenmetern Aufstieg möglich. Der Weg ist ideal für sehr ausdauernde Wander:innen, die eine komplette Alpenquerung erleben möchten.
Berliner Höhenweg: Zillertaler Alpen
Der Berliner Höhenweg ist eine anspruchsvolle Hüttentour durch die Zillertaler Alpen. Er führt durch eine hochalpine Landschaft mit Gletscherblicken, steilen Übergängen, schmalen Steigen und bekannten Hütten wie der Berliner Hütte.
Die Route umfasst etwa 85 Kilometer in rund 8 Tagen und gilt als schwer. Viele Abschnitte sind als schwarze Bergwege eingestuft; Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sehr gute Kondition sind notwendig. Der Berliner Höhenweg ist damit keine Einsteigerroute, sondern eine Tour für erfahrene Bergwander:innen.
Stubaier Höhenweg: Runde durch die Stubaier Alpen
Der Stubaier Höhenweg ist eine klassische Hüttentour in Tirol. Er führt in mehreren Etappen rund um das Stubaital und verbindet mehrere Hütten in hochalpiner Umgebung. Die Route bietet Gletscherblicke, steinige Übergänge und lange Tagesetappen.
In der klassischen Variante dauert der Stubaier Höhenweg etwa 8 Tage und umfasst rund 10.000 Höhenmeter. Er gilt als anspruchsvoll und eignet sich für geübte Bergwander:innen, die längere Etappen, wechselndes Wetter und alpines Gelände gewohnt sind.
Karnischer Höhenweg: Entlang der Grenze Österreich–Italien
Der Karnische Höhenweg, auch Friedensweg genannt, verläuft über den Karnischen Kamm an der Grenze zwischen Österreich und Italien. Die Route verbindet alpine Landschaften mit historischer Bedeutung, da hier viele Spuren des Ersten Weltkriegs erhalten sind. Der Weg ist lang und konditionell fordernd: Häufig werden etwa 168 Kilometer, 8 bis 11 Tage und über 9.000 Höhenmeter im Aufstieg angegeben. Einzelne Etappen können sehr lang sein und bis zu 10 Stunden dauern. Der Karnische Höhenweg eignet sich für erfahrene Wander:innen, die eine mehrtägige Grenzkammroute mit alpinem Charakter suchen.
Mittelschwere Mehrtagestouren und beliebte Alpenrouten
E5 Oberstdorf–Meran: Die bekannte Alpenüberquerung
Der E5 von Oberstdorf nach Meran ist eine der bekanntesten Alpenüberquerungen. Die klassische Route führt von Deutschland durch Österreich bis nach Südtirol und verbindet alpine Landschaften mit dem Übergang in ein milderes, südlicheres Klima.
Für die klassische Variante werden meist 6 bis 7 Tage eingeplant. Anbieter geben etwa 104 Kilometer, über 11.000 Höhenmeter und den Schwierigkeitsgrad schwer an; andere Varianten mit Transfers sind etwas entschärft. Der E5 ist für fitte und trittsichere Wander:innen gut machbar, aber keine Tour für komplette Anfänger:innen.
Tour du Mont Blanc: Umrundung des Mont Blanc
Die Tour du Mont Blanc umrundet das Mont-Blanc-Massiv und führt durch Frankreich, Italien und die Schweiz. Sie gehört zu den berühmtesten Weitwanderungen Europas und bietet Gletscherblicke, Hochtäler, Pässe und Bergdörfer.
Die Route ist etwa 170 Kilometer lang und umfasst ungefähr 10.000 Höhenmeter. Je nach Etappeneinteilung dauert sie meist 7 bis 11 Tage. Technisch ist sie oft moderat bis mittelschwer, konditionell aber deutlich fordernd, da täglich lange Gehzeiten und viele Höhenmeter anfallen.
Dolomiten-Höhenweg 1: Alta Via 1
Der Dolomiten-Höhenweg 1, auch Alta Via 1, führt vom Pragser Wildsee durch zentrale Dolomitenregionen Richtung Süden. Die Route ist landschaftlich extrem eindrucksvoll: Felsmassive, Hochebenen, Hütten, Pässe und typische Dolomitenpanoramen prägen den Weg.
Je nach Variante umfasst die Tour etwa 114 bis über 120 Kilometer und dauert ungefähr 8 bis 10 Tage. Der Höhenweg gilt meist als mittelschwer, sollte aber nicht unterschätzt werden: Kondition, Trittsicherheit und Bergerfahrung sind hilfreich, einzelne Varianten können deutlich anspruchsvoller sein.
Tegernsee–Sterzing: Die Genussvariante der Alpenüberquerung
Die Route Tegernsee–Sterzing wird oft als genussvollere Alpenüberquerung beschrieben. Wichtig: Das ist keine Tagestour, sondern eine mehrtägige Alpenüberquerung. Sie führt vom Tegernsee über die Alpen nach Südtirol und nutzt überwiegend einfachere Wege sowie Übernachtungen im Tal. Die Tour dauert meist etwa 7 Tage und wird häufig als mittelschwer beschrieben. Sie eignet sich für wandererfahrene Einsteiger:innen in Alpenüberquerungen, die eine gut planbare Route mit weniger technischem Anspruch suchen. Trotzdem braucht man Kondition, Trittsicherheit und Vorbereitung für längere Tagesetappen.
Beliebte Tagestouren und Routen für Einsteiger
Drei Zinnen Umrundung: Dolomiten-Klassiker mit Panorama
Die Drei Zinnen Umrundung ist eine der bekanntesten Tagestouren in den Dolomiten. Sie startet meist an der Auronzohütte und führt rund um die markanten Felszinnen mit Blick auf eine der berühmtesten Bergkulissen Südtirols.
Die Runde ist je nach Variante etwa 8 bis 10 Kilometer lang und dauert ungefähr 3 bis 4 Stunden. Sie gilt meist als leicht bis mittelschwer, da die Wege gut begehbar sind, aber einzelne Abschnitte steiniger oder etwas exponierter sein können. Für berggewohnte Einsteiger:innen ist sie gut geeignet.
Eibsee-Rundweg: Leichte Tour in der Zugspitzregion
Der Eibsee-Rundweg ist eine einfache Wanderung rund um einen der bekanntesten Bergseen Deutschlands. Die Route verläuft unterhalb der Zugspitze um den See und bietet viele Ausblicke auf klares Wasser, kleine Buchten und das Wettersteinmassiv.
Die Runde ist etwa 7 Kilometer lang und dauert rund 2 Stunden. Sie gilt als leicht und eignet sich auch für Familien, Anfänger:innen oder alle, die eine entspannte Wanderung mit Bergpanorama suchen.
Pragser Wildsee Rundweg: Kurzer Einstieg in die Dolomiten
Der Pragser Wildsee Rundweg führt einmal um den berühmten See in Südtirol. Die Tour ist kurz, landschaftlich sehr schön und besonders beliebt wegen des Blicks auf das türkisgrüne Wasser und die umliegenden Dolomiten. Der Seeweg ist etwa 3,6 bis 3,7 Kilometer lang und dauert ungefähr 1 Stunde reine Gehzeit. Er gilt als leicht und familientauglich. Wer fotografieren, Pausen machen oder die Aussicht genießen möchte, sollte aber mehr Zeit einplanen.
















































































































































































