Der Bodensee - eingerahmt von Alpen, Weinbergen und weiten Uferlandschaften - ist ein Sehnsuchtsort für Camping-Freunde. Wer mit dem Zelt unterwegs ist, träumt von lauen Sommerabenden am Wasser, Vogelgezwitscher am Morgen und dem Gefühl, mitten in der Natur zu sein.
Doch während Wildcamping am Bodensee verlockend klingt, ist es rechtlich kaum erlaubt. Auf einem offiziellen Zeltplatz am Bodensee genießt du dagegen Sicherheit, Komfort und gleichzeitig Nähe zur Natur. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten es gibt, was dich erwartet und wie du deinen Camping-Urlaub entspannt planst.
Ein offizieller Zeltplatz ist mehr als nur ein Platz für dein Zelt. Er gibt dir ein Zuhause auf Zeit - sicher, legal und naturnah. Typische Vorteile:
Im Gegensatz zum Wildcamping - das in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Bodensee verboten ist - bekommst du hier die perfekte Mischung aus Naturerlebnis und Komfort.

Es gelten die Bestimmungen der Gemeinde oder des Grundstückseigentümers. Erkundige dich immer vor Ort.
Auf öffentlichen Parkplätzen müssen die Signalisierungen und Parkzeitbeschränkungen beachtet werden. Parkgebühren sind oft auch nachts zu bezahlen. Das geparkte Fahrzeug muss auf einem offiziellen Parkplatz stehen und in die Parklücke passen. Kein Campingverhalten (z. B. keine Tische oder Stühle aufstellen).
Erkundige dich vor Ort, ob eine einmalige Übernachtung erlaubt ist. Achte auf Parkzeitbeschränkungen, blaue Zone und Gebühren für Übernachtungen.
Rastplätze dienen der Kurzzeiterholung für Autofahrer. Die Parkplätze dafür sind weiß gekennzeichnet und können daher ohne zeitliche Begrenzung und kostenlos genutzt werden. Rastplätze sind in erster Linie für Chauffeure gedacht, aber auch Autofahrer und Camper mit Wohnmobilen oder Wohnwagen dürfen dort rasten (ohne Campingverhalten, keine Stühle/Tische/Markise aufstellen).
In der Schweiz sind die Regeln für das Campen im Auto nicht einheitlich. In einigen Kantonen oder Gemeinden gilt das Übernachten im Auto als wildes Campen und ist deshalb verboten. In Ausnahmefällen wird es oft toleriert, besonders dann, wenn als Argument das Bedürfnis nach Schlaf angeführt wird.
Begriffserklärung:
Biwakieren – Übernachten ohne Zelt unter freiem Himmel, in einem Iglu oder in einer Schneehöhle. Campieren – Übernachten in einem kleinen Zelt außerhalb von offiziellen Campingplätzen.

Wildcampen ist rund um den Bodensee in allen drei Ländern untersagt und kann Bußgelder bis 500 Euro nach sich ziehen. Auf einem offiziellen Campingplatz bist du auf der sicheren Seite und kannst deinen Urlaub sorgenfrei genießen.
Ob warme Dusche nach einer langen Radtour oder ein Brötchenservice am Morgen: Campingplätze am Bodensee bieten dir die passende Infrastruktur für entspannte Tage.
Viele Plätze liegen direkt am Ufer oder nur wenige Gehminuten vom See entfernt. Du übernachtest inmitten der Natur - und hast dennoch nette Nachbarn, mit denen du dich austauschen kannst.
Die meisten Plätze haben transparente Preise, teilweise Frühbucher-Angebote oder Saisonstaffelungen. So kannst du flexibel planen oder spontan losziehen.

Kurz gesagt: nirgends. In allen drei Ländern - Deutschland, Österreich, Schweiz - regeln die Naturschutzgesetze ein klares Zeltverbot in freier Natur. Besonders streng ist Baden-Württemberg mit Strafen bis 500 Euro.
Die Alternative: Über 50 legale Campingplätze, auf denen du sicher und naturnah zelten kannst.

Respektiere die Privatsphäre anderer Menschen und achte auf die Nachtruhe. Auch die Tierwelt hat ein Recht auf einen ruhigen Schlaf. Vermeide Lärm und Belästigungen und hinterlasse den Platz in einem sauberen Zustand.

Erledige den Abwasch nicht direkt an Gewässern und entsorge das Restwasser auch nicht darin. Verwende biologisch abbaubares Spülmittel und Zahnpaste. Sich im Bach oder Fluss zu waschen ist erlaubt, das Duschmittel sollte aber umweltverträglich sein oder ganz weggelassen werden.

Verrichte dein Geschäft nur, wenn es sein muss und nicht in der Nähe von Gewässern. Fäkalkeime können den Tieren schaden. Verwende einen Plastiksack, um dein Toilettenpapier wieder mitzunehmen oder verbrenne es (nicht bei Waldbrandgefahr), nachdem du deine Hinterlassenschaft vergraben hast. Wahre Wildcamper:innen haben immer eine kleine Gartenschaufel dabei.

In einigen Gebieten ist es verboten, Feuer zu machen. Wildtiere werden dadurch vertrieben. Achte deshalb auf Schilder, die darauf hinweisen. Sei auf jeden Fall vorsichtig, wenn du ein Feuer machst. Verwende bereits existierende Stellen und beachte die aktuelle Gefahrensituation bezüglich Waldbränden. Im Tessin und in Italien empfehlen wir, nie ein offenes Feuer zu machen.
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Inputs bitte direkt an hello@nomady.camp mit dem Betreff «Wildcamping».
Der See bietet eine große Vielfalt - vom lebhaften Familienplatz bis zum ruhigen Naturcamping. Einige Highlights:
Noch persönlicher wird dein Aufenthalt mit Nomady: Dort findest du kleine, familiäre Plätze bei privaten Gastgeber:innen - mitten in Apfelplantagen, auf Bauernhöfen oder mit Seeblick.
Bevor du dein Zelt aufschlägst, helfen dir diese Tipps:
Klassische Campingplätze sind praktisch, aber manchmal anonym. Über Nomady findest du legale, kleine Plätze bei Gastgeber:innen, die dich wirklich willkommen heißen. Oft mitten im Grünen, mit Blick auf Obstgärten oder sogar direkt am See. So erlebst du den Bodensee auf eine persönliche und nachhaltige Weise.
